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Auf dem Kienberg soll die Artenvielfalt gefördert werden


Gezielte Bodenbearbeitung zur Neuansaat

Diese Woche startet eine Maßnahme zur Erhöhung der Artenvielfalt im Landschaftsschutzgebiet Kienberg. Sie ist Bestandteil des Projekts „Archewiesen“, das vom Regierungspräsidium Karlsruhe initiiert wurde und in enger Zusammenarbeit mit der unteren Naturschutzbehörde, den beteiligten Landwirten, dem Landschaftserhaltungsverband e. V. und zwei vom Regierungspräsidium beauftragten Planungsbüros abläuft. Die Maßnahmen knüpft an die Mahdgutübertragung an, die im Jahr 2018 auf dem Kienberg umgesetzt wurde.
 
Auf drei parallel laufenden Streifen wird das Saatbett für die Mahdgutübertragung von einem Landwirt vorbereitet. Dazu wird der Boden sorgsam mit einer Bodenfräse geöffnet, um den für den Erfolg der Maßnahme nötigen Bodenkontakt für die Samen sicherzustellen. Innerhalb der nächsten zwei Wochen wird Schnittgut von artenreichen, blumenbunten Wiesen auf diese artenarmen Flächen übertragen. Dadurch sollen sich Pflanzen- und Tierarten, die im Laufe der Zeit vom Kienberg verschwunden sind, dort wieder ansiedeln können. Die Streifen begrünen sich nach dem Aufgehen der Samen wieder und verwandeln sich langfristig in blumenbunte Wiesen.
 
Damit die Maßnahme gelingt, bittet das Landratsamt darum, diese Flächen nicht zu betreten und Hunde in diesem Bereich nicht graben zu lassen.
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