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Pop Up Store trifft Kunsthandwerk


Der vierte Pop Up Store in Freudenstadt hat geöffnet. Dieses Mal heißt es Augen auf für Liebhaber von selbstgemachten Schmuckstücken, Kleidern, Hüten, Taschen, Seidenmalerei und vielem mehr. Noch bis Ende November bieten fünf Kreative ihre Unikate in der Straßburger Straße 6 an.
 
Fünf Kunsthandwerkerinnen und -handwerker aus dem Landkreis haben sich zusammengeschlossen, um in einem Pop Up Store in Freudenstadt auf sich und ihre Werke aufmerksam zu machen. Gerda Müller-Häcker aus Seewald hatte in der Presse und über das Frauennetzwerk von der Möglichkeit gehört, die die Stadt Freudenstadt mit dem Pop Up Store Konzept bietet. Für sie und ihre Mitstreiter war schnell klar, dass sie diese Plattform nutzen möchten – auch im Hinblick auf das Weihnachtsgeschäft, denn in normalen Jahren würden die Kunsthanderkerinnen ihre Produkte auf Märkten in der Region anbieten. Generell aber, so Christina Schneider aus Baiersbronn, hält sie längerfristig eine Art „Kunsthandwerker-Kooperative“ in der Stadt für eine tolle Idee. Hierfür könne sie sich gut vorstellen, zusammen mit anderen Künstlern eine attraktive Ladenfläche zu mieten: „Hier könnte man im Wechsel produzieren, verkaufen und auch Workshops anbieten.“ Für Workshops wäre auch das große Ladengeschäft in der Straßburger Straße bestens geeignet, doch hier bremst derzeit noch Corona aus. Trotzdem sind die fünf mit der bisherigen Resonanz auf ihren Pop Up Store zufrieden: „Unsere Produkte muss man erleben, die Stoffe anfassen. Es sind alles Unikate, regional hergestellt und nirgendwo anders zu kaufen“, erklärt Gerda Müller-Häcker.
Für Jochen Welsche aus Pfalzgrafenweiler wie auch Chantal Lorenz aus Dornstetten ist es eine Chance sich neben ihrem Onlineshop auch lokal zu präsentieren. Weitere Informationen zu allen Anbietern gibt es unter www.freudenstadt.de/popupstore.
 
Elke Latscha Wirtschaftsbeauftragte der Stadt Freudenstadt freut sich sehr über die große Nachfrage nach dem Pop Up Store Konzept und über die Vielfalt der Anfragen: „Wir haben das Konzept im Sommer ins Leben gerufen, um Leerstände in der Innenstadt zu beleben und so neue Anreize für eine Shopping-Tour durch Freudenstadt zu schaffen und eine Bereicherung für die gesamte Innenstadt zu erreichen.“ Ganz wichtig sei hierbei, dass gerade jetzt der lokale Handel unterstützt wird und durch bestmögliche Rahmenbedingungen die Kunden trotz allen Einschränkungen in die Innenstädte gehen, um die Vielfalt des Handels auch über die Corona-Krise hinaus zu sichern.
 
Informationen zu den Kunsthandwerkern:
  • Gerda Müller-Häcker ist Kunsthandwerkerin aus Seewald. Ihr Steckenpferd ist die Seidenmalerei, sie ist Mitglied und aktiv im Kunstkreis Oberes Nagoldtal e.V..
  • Christina Schneider aus Baiersbronn sagt "Kleidung, und ganz besonders ein Hut, ist wie eine zweite Haut". Mithilfe von hochwertiger Wolle fertigt Schneider in mühsamer Handarbeit Filzhüte.
  • Evi Kum aus Altensteig, inspiriert durch Karoline von Baden-Durlach, entwirft Wohlfühlmode.
  • Chantal Lorenz aus Dornstetten entwirft und fertigt vegane Taschen für ihr Label Florence Handmade.
  • Jochen Welsche aus Pfalzgrafenweiler designt und stellt Schmuck aus edlem Holz her.
Kunsthandwerk
V.l.n.r.: Gerda Müller-Häcker (Seidenmalerei), Evi Kum (Wohlfühlmode), Christina Schneider (Filz Mode), Wirtschaftsbeauftragte Elke Latscha, Chantal Lorenz (vegane Taschen), Franziska Hoferer-Wirtschaftsförderung (nicht auf dem Bild: Jochen Welsche aus Pfalzgrafenweiler)

Informationen zum Pop Up Store Konzept:

Unter dem Motto „Platz frei für Deine Shop & Event Ideen“ können sich Direktvermarkter, Gründer, Händler, Kreative und Unternehmen, die sonst vielleicht nur online präsent sind, zeitlich begrenzten kostenlosen Verkaufsraum in der Innenstadt reservieren. Das Konzept soll Gründern und neuen Unternehmen die Möglichkeit bieten, Produkte und Dienstleistungen unter Live-Bedingungen zu testen. Unter www.freudenstadt.de/popupstore können sich interessierte Anbieter über Details informieren. Kunden finden dort Infos zum aktuellen Pop Up Store.
Eigentümer von leerstehenden Ladengeschäften, die sich an der Aktion beteiligen möchten, können sich gerne bei der städtischen Wirtschaftsförderung melden.
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