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Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum - Jahresprogramm 2023: frühzeitig informieren und Anträge rechtzeitig stellen


Interessierte private oder gewerbliche Antragsteller im Bereich der Stadt Freudenstadt und ihrer Stadtteile sollten bis spätestens 22. September 2022 ihre vollständigen Unterlagen beim Baurechts- und Ordnungsamt der Stadt Freudenstadt einreichen. Es können nur Projekte zur Förderung vorgeschlagen werden, die zeitnah im Anschluss an die Förderentscheidung im Frühjahr 2023 umgesetzt und davor nicht begonnen worden sind.

Etwa die Hälfte der zur Verfügung stehenden Fördermittel sollen für den Förderschwerpunkt „Wohnen/Innenentwicklung eingesetzt werden. Besondere Zielsetzung ist es, innerörtliche Potentiale optimal zu nutzen, um zeitgemäßen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Projekte, die hierzu beitragen, stehen daher besonders im Fokus (Umnutzungen leerstehender Gebäude, Aufstockungen, umfassende Modernisierungen, innerörtliche Nachverdichtungen). Auch eine Baureifmachung zur Aktivierung innerörtlicher Flächen kann gefördert werden. Förderfähig sind sowohl durch den Antragsteller oder Verwandte ersten oder zweiten Grades eigengenutzte Wohnungen als auch Mietwohnungen zur Fremdvermietung. Mietwohnungen zur Fremdvermietung in Neubauvorhaben sind nicht förderfähig.

Projekte im Bereich „Grundversorgung“ werden gefördert, um die Sicherung der Grundversorgung mit Waren oder Dienstleistungen des täglichen bis wöchentlichen Bedarfs vor Ort zu gewährleisten.

Auch diese haben im Programmjahr 2023 weiterhin eine höhere Priorität. Gefördert werden unter anderem Dorfgasthäuser, Dorfläden, Metzgereien, Bäckereien und Handwerks-betriebe. Zur Grundversorgung können auch Arztpraxen, Apotheken und andere Dienstleistungen im Gesundheitsbereich zählen. Investitionen von Kleinstunternehmen der Grundversorgung und für Einrichtungen für lokale Basisdienstleistungen können mit einem erhöhten Fördersatz gefördert werden.

Im Förderschwerpunkt „Arbeiten“ steht die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Unternehmen (bis maximal 100 Vollzeitarbeitsplätze) im Vordergrund. Vorrangig für eine Förderung sind Projekte, die zur Entflechtung störender Gemengelagen im Ortskern beitragen, z. B. die Verlagerung eines emissionsstarken Betriebs in ein nahe-gelegenes Gewerbegebiet (mit der Zielsetzung, die frei werdende innerörtliche Fläche anschließend einer nachbarschaftsverträglichen Nachnutzung zuzuführen).

Bei überwiegendem Einsatz ressourcenschonender, CO2 bindender Baustoffe wie Holz in wesentlichen, neu entstehenden Gebäudeteilen wird der Fördersatz um 5%-Punkte erhöht. Der Einsatz von CO2 bindenden Baustoffen ist mit der Antragstellung zu erklären und später mit dem Schlussverwendungsnachweis nachzuweisen. Neubauprojekte im Förder-schwerpunkt Arbeiten sind ab dem Programmjahr 2023 nur noch förderfähig, sofern die Tragwerkskonstruktion aus einem CO2 speichernden Material besteht.

Die Stadt Freudenstadt muss die eingereichten Antragsunterlagen auf Vollständigkeit prüfen, eine Rangfolge bilden und die Anträge bis zum 30. September 2022 an das Regierungspräsidium Karlsruhe weiter leiten.

Antragsunterlagen können im Baurechts- und Ordnungsamt der Stadt Freudenstadt angefordert werden. Amtsleiter Christoph Gerber (Tel. 07441 890-810, E-Mail: christoph.gerber@freudenstadt.de) und Sachgebietsleiter Reiner Schmid (Tel. 07441 890-860, E-Mail: reiner.schmid@freudenstadt.de) stehen bei Fragen zur Antragsstellung zur Verfügung. Es wird empfohlen, frühzeitig einen Gesprächstermin zu vereinbaren.

Weitere allgemeine Informationen über die Fördervorrausetzungen, die Förderhöhe und das Verfahren zur Antragstellung finden Sie unter https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/laendlicher-raum/foerderung/elr/ oder unter Info Antragstellung bei https://rp.baden-wuerttemberg.de/themen/land/elr/seiten/elr-antragstellung/

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